Institut für Sinnvolles Leben https://www.sinnvolles-leben.com Sun, 30 Oct 2022 11:01:37 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 https://www.sinnvolles-leben.com/wp-content/uploads/2018/09/cropped-Logo_CMYK_1-1-32x32.jpg Institut für Sinnvolles Leben https://www.sinnvolles-leben.com 32 32 Meditation am 11. Oktober 2022 https://www.sinnvolles-leben.com/meditation-am-11-oktober-2022/ https://www.sinnvolles-leben.com/meditation-am-11-oktober-2022/#respond Sun, 30 Oct 2022 11:01:37 +0000 http://df79ecc0-06dd-44f5-b38d-6e2d805d3f36 Live-Mitschnitt: Geführte Medtitation in der Online Meditationsgruppe am 11. Oktober 2022.  Online Meditation (Gruppe)

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Live-Mitschnitt: Geführte Medtitation in der Online Meditationsgruppe am 11. Oktober 2022. 

Online Meditation (Gruppe)

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Vielfalt – ein wunderbarer Ausdruck des Lebens https://www.sinnvolles-leben.com/vielfalt-ein-wunderbarer-ausdruck-des-lebens/ https://www.sinnvolles-leben.com/vielfalt-ein-wunderbarer-ausdruck-des-lebens/#respond Wed, 05 Jan 2022 11:28:28 +0000 https://www.sinnvolles-leben.com/?p=6125 Vielfalt hilft. Vielfalt ist ein wunderbarer Ausdruck des Lebens. Vielfalt, Diversity, macht das Leben reich. Vielfalt sorgt für positive Entwicklung. Vielfalt hilft uns, immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen und anzuerkennen, dass wir nicht der Nabel der Welt, nicht der Mittelpunkt des Universums sind sondern nur ein winziger Teil eines großen…

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Vielfalt hilft.

Vielfalt ist ein wunderbarer Ausdruck des Lebens. Vielfalt, Diversity, macht das Leben reich. Vielfalt sorgt für positive Entwicklung. Vielfalt hilft uns, immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen und anzuerkennen, dass wir nicht der Nabel der Welt, nicht der Mittelpunkt des Universums sind sondern nur ein winziger Teil eines großen Ganzen. Sich auf Vielfalt einzulassen hilft uns auch dabei, uns selber besser kennenzulernen. Vielfalt hilft uns, selber auch einmal einen neuen Weg auszuprobieren und vielleicht zu entdecken, wie kostbar auch das Andere sein kann. 


Nicht die Unterschiede sondern wie wir damit umgehen

"Es ist nicht die Unterschiedlichkeit von uns Menschen, die Probleme bereitet. Es ist die Art und Weise, wie wir mit dieser Unterschiedlichkeit umgehen." Dieser Satz aus der Paartherapie hat nicht nur für Liebespaare Geltung. Er gilt überall dort, wo wir mit anderen Menschen zusammen treffen - mithin immer und überall. Wenn wir verstehen, dass auch alle anderen Menschen sich nur das eine wünschen: glücklich zu sein und Leid zu vermeiden, dann können wir Wege finden, miteinander respektvoll und wohlwollend umzugehen. Dabei geht es nicht darum, Vielfalt zu ignorieren oder gar zu negieren, sondern es geht darum, aus der Vielfalt den Reichtum und das Potenzial zu schöpfen.

Wenn Vielfalt für uns keine Bedrohung mehr ist, wenn wir keine Identitätskrise mehr bekommen sondern wir offen und wohlwollend mit Vielfalt leben, wird sich vieles zum Wohle aller Menschen werden verändern. Ich gebe diese Hoffnung nicht auf. "Diversity is a wonderful expression of life" - dazu habe ich ein kurzes Video geschnitten, mein Wunsch für 2022.

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Kannst Du Dich einlassen? https://www.sinnvolles-leben.com/digital-vs-analog/ https://www.sinnvolles-leben.com/digital-vs-analog/#respond Sun, 28 Nov 2021 08:48:18 +0000 https://www.sinnvolles-leben.com/?p=6024 Kannst Du Dich einlassen? Die Verlagerung von immer mehr Lebensbereichen ins Digitale ist nötig und hilfreich vor allen in der Pandemie-Zeit. Gleichzeitig bringt diese Transformation auch den Verlust wesentlicher Kompetenzen mit sich - wie die, sich wirklich einzulassen: auf Bindungen, auf sich selbst, auf die analoge Realität, die immer noch da ist - und immer da…

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Kannst Du Dich einlassen? 

Die Verlagerung von immer mehr Lebensbereichen ins Digitale ist nötig und hilfreich vor allen in der Pandemie-Zeit. Gleichzeitig bringt diese Transformation auch den Verlust wesentlicher Kompetenzen mit sich - wie die, sich wirklich einzulassen: auf Bindungen, auf sich selbst, auf die analoge Realität, die immer noch da ist - und immer da sein wird. Je mehr wir in der Unendlichkeit des Digitalen suchen, desto weniger lassen wir uns scheinbar ein und werden unzufriedener und suchen in dieser Folge immer noch stärker. 

Von Markus Klemm

Online meditieren. Sich online darüber austauschen. Sich online begegnen. Mit den Anfängen der "Corona-Krise" in 2020 hatte ich begonnen, mit dem Institut für Sinnvolles Leben rein digitale Angebote im Bereich der Meditation zu machen. Video Tutorials, Online-Gruppen, auch die Einzelbegleitung. Die Umstände haben es erfordert, denn Kontakte mussten dringend reduziert werden, und das müssen sie auch heute wieder, um Menschenleben zu retten und noch größeren Schaden abzuwenden. Die Möglichkeiten der Digitalisierung waren und sind hier ein Segen. Mit nur einem kleinen Gerät, dem Smartphone, können Meditation erlernt, live an einer Gruppenmeditation teilgenommen und all das dann auch noch einmal per Audio-Stream nachgehört und nacherlebt werden.

Digitale Begegnungen

Dennoch, da fehlt schnell etwas. Die Begegnungen, herbeigeführt und unterstützt durch das Digitale, sind schnell begonnen und genau so schnell wieder beendet. In Zoom geht das einfach durch "Beitreten" und "Beenden", und das war es schon. Eben noch mit einer Gruppe oder auch nur einer einzelnen Person "zusammen im selben Raum", auf einmal wieder "alleine zuhause". Für unser inneres Erleben ist dieser Wechsel nicht immer leicht zu verdauen, und es braucht etwas Zeit, sich auf das Neue einzustellen. Das Gehirn braucht Zeit, unser Nervensystem braucht Zeit. Zeit, die jedoch im digitalen Raum nicht da ist. Von einer Millisekunde auf die andere swipe ich von einer Welt in die nächste, komme aber oft nicht so ganz mit und hinterher, wenn ich mich wirklich darauf einlassen wollte.

Sich einlassen

Da hilft nur eins, wenn ich all das in der Geschwindigkeit und in der Menge der digitalen Welt hinbekommen möchte: sich eben nicht wirklich einzulassen. Nur dann kann ich so schnell mitkommen. Wenn ich weder ganz hier noch ganz da bin, wenn ich überall mal ein wenig reinhoppe und dann genau so schnell wieder raushoppe.. Sich wirklich einzulassen, braucht Zeit und oft auch ein wenig Mühe. Genau die Zeit und Mühe, die es beim Leben in der digitalen Welt eben nicht gibt. Menschliche Bindungen aufzubauen und zu erhalten braucht aber Zeit und ein wirkliches Sich-Einlassen auf die andere Person, auf die jeweilige Situation - und auch auf mich selbst dabei einzulassen.

Beim Sich-Einlassen ist es besonders deutlich spürbar, dass da etwas fehlt, und die Verlagerung von immer mehr Lebensbereichen ins Digitale lässt meines Erachtens die Fähigkeit des wirklichen und tieferen Sich-Einlassens immer mehr in den Hintergrund treten, da das Digitale genau davon lebt, schnell neue und stärkere Reize zu vermitteln, und das ohne jegliche Mühe. Das führt beim Konsumenten dieser Reize zu einer temporären scheinbaren Befriedigung, da kurz die Leere nicht mehr wahrgenommen wird, die auszuhalten von so vielen vermieden werden will.

Der Konsum digitaler Medien ist dabei eben viel bequemer als ein echtes Sich-Einlassen auf Bindung und Beziehung - nicht nur zu Menschen, auch zu allem anderen Analogen. Zu einem Wald, der auch nach dem Abwerfen der Blätter im Herbst seinen eigenen Reiz hat,  wenn ich mich auf ihn einlasse. Oder auf einen anderen Menschen, der einfach da ist, ohne dass er im Gespräch ständig interessante und erstaunliche Neuigkeiten von sich geben muss wie es Instagram, TikTok und Facebook machen - sondern der einfach da ist und den ich langsam erleben kann, wenn ich mich auf ihn und die Situation gerade einlasse. Das Sich-Einlassen braucht Zeit und oft Mühe, ganz anders der digitale Raum. 

Meditation ist Sich-Einlassen

In der Meditation üben wir, uns auf den Augenblick einzulassen. Mit allem, was der Augenblick gerade bereit hält. Mit all seinen Geräuschen, seinen visuellen Stimuli, mit körperlichen und emotionalen Wellen, mit Gedanken und Gerüchen oder Geschmäckern. Im Augenblick ist bereits alles da, so hören und lesen wir es oft. Sich wirklich darauf einzulassen, ohne die Realität des Augenblicks doch wieder manipulieren und verändern zu müssen, vor ihr wegzulaufen, ist manchmal schwer auszuhalten, gerade zu Beginn. Und genau hier beginnt das Sich-Einlassen.

Wenn ich mich mehr und mehr einlasse auf das, was wirklich ist, genau hier, genau jetzt, dann kann ein wenig mehr Ruhe und interessanter Weise auch mehr innerer Reichtum einkehren. Dann kann ich erkennen, dass das, was ich suche, egal ob in der digitalen oder analogen Welt, bereits da ist. Dann kann ich erkennen, dass die Suche an sich zu der Leere und dem Stress führt, vor dem ich mich durch die ständige, nicht Enden wollende, Suche in meinem Leben verstecken und den ich vermeiden möchte. Vollkommen unnötig.

Wenn ich mich wirklich einlassen kann und das auch immer wieder praktiziere, werde ich auch keine Probleme mit der digitalen Welt haben. Dann kann ich all ihre Vorteile nutzen und auch hilfreich einsetzen, ohne dass sie mich (be)nutzt und daran hindert, mich auf echte Bindungen mit anderen Menschen, mir selbst und die Realität um mich herum wirklich einzulassen.


Inspiriert wurde dieser Text von einem Beitrag auf WDR5 Lebenszeichen am 28.11.2021, den ich hier verlinkt habe und der von dort aus direkt gestreamt werden kann (wie vorteilhaft die digitale Welt ist!): Kreidezeit - Vom Verschwinden vertrauter Dinge


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Schwierige Emotionen – wie damit umgehen? https://www.sinnvolles-leben.com/schwierige-emotionen-wie-damit-umgehen/ https://www.sinnvolles-leben.com/schwierige-emotionen-wie-damit-umgehen/#respond Sat, 11 Sep 2021 19:08:27 +0000 https://www.sinnvolles-leben.com/?p=5748 Mit schwierigen Emotionen heilsam umgehenWir alle kennen schwierige Emotionen: Angst, Wut, Hass, Eifersucht, Stolz... Sie können heftig sein, und wenn wir ihnen freien Lauf lassen, sie ausagieren, richten sie meist Schaden an. Bei uns und vor allen Dingen auch in unserem Umfeld. Statt sie auzuagieren und dadurch neues Leid zu produzieren können wir auch heilsam…

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Mit schwierigen Emotionen heilsam umgehen

Wir alle kennen schwierige Emotionen: Angst, Wut, Hass, Eifersucht, Stolz... Sie können heftig sein, und wenn wir ihnen freien Lauf lassen, sie ausagieren, richten sie meist Schaden an. Bei uns und vor allen Dingen auch in unserem Umfeld. Statt sie auzuagieren und dadurch neues Leid zu produzieren können wir auch heilsam mit ihnen umgehen.

In der Buddhistischen Psychologie nimmt das Erlernen und Kultivieren eines heilsamen Umgangs mit diesen schwierigen Emotionen einen großen Stellenwert ein. Kein Wunder, denn nach traditioneller Dharma-Lehre sind es neben den sogenannten Gewahrseinsschleiern vor allen Dingen diese emotionalen Schleier (klesas), die immer wieder dazu führen, dass wir uns mit all unseren Mustern in Leid verstricken. Das Auflösen der klesas ist eine der Hauptaufgaben auf dem Weg zur Befreiung. Aber nicht nur dafür - auch für das alltägliche Leben sind die fünf Schritte, die dafür gelehrt werden, eine lebenspraktische Hilfestellung, um mit weniger Stress, Leid und Belastung mit all den Situationen umzugehen, die bei uns schnell dazu führen, dass wir uns emotional verstricken und daraus hervorgehend in einer Weise reagieren, die nicht nur für uns sondern auch für unsere Mitmenschen wieder zusätzliches Leid hervorbringt.

Fünfstufiger Prozess

In der Online Dharma Gruppe am 11. September 2021 hat Dharmalehrer Ulrich Lindenthal vom Ekayana-Institut eine Einführung in diesen 5-stufigen Prozess des Umgangs mit diesen leidbringenden Emotionen unterrichtet. Die fünf Stufen sind: (1) In der Emotion achtsam innehalten; (2) Passende Hilfsmittel einsetzen; (3) Eine andere Sicht auf die Emotion und die Situation einnehmen; (4) Das eigentliche Wesen der Emotion erkennen und (5) Belastende Emotionen als Weg nutzen. Am 11. September 2021 lag der Schwerpunkt insbesondere auf den Stufen Eins bis Drei. Die Audio-Mitschnitte zu dieser Unterweisung sind auf der Seite der Online Dharma Gruppe zum kostenlosen Stream verfügbar. (MK)

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Sei authentisch! Fataler Irrtum. https://www.sinnvolles-leben.com/sei-authentisch-sei-arschloch/ https://www.sinnvolles-leben.com/sei-authentisch-sei-arschloch/#respond Sat, 19 Jun 2021 10:39:47 +0000 https://www.sinnvolles-leben.com/?p=5509 Sei authentisch! Fataler Irrtum.  Mantramäßig prägen uns das viele Menschen ein: sei authentisch! Ich kann dem zustimmen, aber bedingt. Denn was unter Authentizität verstanden wird und wie sie gelebt wird, nimmt groteske Züge an. Dabei geht es weniger um Authentizität als vielmehr um das zügellose und verletzende Ablassen von Wut und Ohnmacht in dem irrigen Glauben,…

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Sei authentisch! Fataler Irrtum. 

Mantramäßig prägen uns das viele Menschen ein: sei authentisch! Ich kann dem zustimmen, aber bedingt. Denn was unter Authentizität verstanden wird und wie sie gelebt wird, nimmt groteske Züge an. Dabei geht es weniger um Authentizität als vielmehr um das zügellose und verletzende Ablassen von Wut und Ohnmacht in dem irrigen Glauben, es würde helfen. Verletzen unter der Absolution von Authentizität. Die Betrachtung einer falsch verstandenen Echtheit. 

Von Markus Klemm 

Wir alle kennen Szenen - aus Talkshows, Bundestagsdebatten oder auch aus der eigenen Erfahrung, in denen Menschen andere auf eine Art und Weise mit ihrer „Meinung“ über sie konfrontieren, die ihre Gesprächspartner:innen zu tief verletzen oder beschämen. Die Meinung ist dabei nichts anderes als ein verbaler Angriff, in dem das Gegenüber - oft vor anderen Menschen - verunglimpft wird, in einer verächtlichen oder aggressiven Tonalität zur Schau gestellt wird und somit zur Zielscheibe von entweder Spott und Hohn oder einfach nur von Abbau von Frustration und starker eigener Spannung wird. Diejenigen, von denen solche Angriffe ausgehen, fühlen sich im Recht mit ihrem Verhalten, der Art und Weise, denn schließlich sind sie ja nichts anderes als authentisch, und es ist ja schließlich wichtig, authentisch zu sein. Ein miserables, zerstörerisches Verhalten, das durch eine spezielle Art des Verständnisses von Authentizität gedeckt und legitimiert wird.

Ist das Authentizität?

Ist das Authentizität? Weitläufig kann Authentizität natürlich als eine Art von Echtheit und Zuverlässigkeit bezeichnet werden, wenn wir auch die Etymologie und den griechischen Ursprung des Begriffes mit berücksichtigen. Wenn daher von der Authentizität eines Menschen beziehungsweise seines Verhaltens gesprochen wird, ist relevant, ob dieses Verhalten oder gesprochene Wort echt und zuverlässig in der Hinsicht ist, dass die Person es auch wirklich so meint. Ohne Zweifel, das ist ein hehres Ziel, denn es vereinfacht das Miteinander ungemein: wenn wir uns darauf verlassen können, dass das, was gesagt und getan wird auch so gemeint ist. Ohne "hidden agenda", ohne Hintergedanken, ohne manipulative Anflüge, einfach nur offen, ehrlich.

Niedermachen, lächerlich machen, verletzen

Ist es das, was diejenigen mit Authentizität meinen, wenn sie andere nieder- und lächerlich machen, sie verletzen - unter der Flagge der Echtheit? Zum Teil natürlich schon. Denn wenn sie verächtlich oder haßerfüllt ungefiltert das, was ihnen gerade in den Sinn kommt, einem Menschen entgegenkübeln, mag das authentisch sein, wenn sie das genau so meinen und fühlen.

Aber was ist dann der positive Effekt, in dieser verstandenen Weise authentisch zu sein? Wenn es ja von so vielen gefordert, gelebt und als hilfreich angepriesen wird, muss es doch irgendetwas Tolles bewirken.

Wir können uns einmal fragen: wie lange fühlt sich die Person besser, die ihr Gegenüber verbal nieder macht und verletzt? Zwei Minuten, zwei Stunden? Zwei Tage? Wie lange hält der Effekt wirklich an? Und dann, was kommt danach, wenn der Höhenflug des "na, ihm oder ihr habe ich es aber so richtig gezeigt" vorbei ist? Ist da eine friedliche Stimmung in uns, die und wirklich glücklich macht? Wenn man ganz ehrlich hinschaut, lautet due Antwort doch eher Nein.

Und was ist mit dem Gegenüber? Wie fühlt sich die Person, die verächtlich gemacht worden ist? War das eine echte Hilfe für sie? Natürlich nicht. Mit einer solchen Gewalt ausübenden Vorgehensweise ist es unmöglich, die Kooperation, Zustimmung oder Einsicht bei einer anderen Person zu erlangen. Es wird auch kaum eine Entschuldigung folgen, falls wir uns von unserem Gegenüber schlecht behandelt gefühlt haben sollten. All das wird garantiert nicht passieren. Wer es trotzdem immer wieder hofft, leidet an einem Ausmaß von Naivität, das bedenklich stimmen sollte.

Worum es eigentlich geht

Genauer betrachtet geht es bei den Angriffen und dem Zuführen von Verletzungen unter dem Deckmantel der Authentizität um nichts anderes als unkontrolliert den eigenen Frust und seine Wut rauszulassen, und das in der irrigen Annahme, dass es einem selbst dadurch wirklich besser gehen würde. Nun ist es aber so, dass immer dann, wenn wir uns so verhalten, die Wut nicht wirklich weniger wird. Sicher, für ein paar Momente scheint sie wie weggeblasen zu sein, in Wirklichkeit aber wird sie durch das starke aber doch recht kurze Auflodern des stolzen Triumphes danach einfach nur überdeckt. Die Wut ist nicht weg, auch nicht die eigene erlittene Verletzung oder der Frust oder die erlebte Ohnmacht oder die Scham, die überhaupt erst zu ihr geführt haben. Kurz gesagt: Ich hoffe, dass ich mich besser fühle, wenn ich mein Gegenüber verletze - aber das funktioniert nicht wirklich. Eine tiefe Überzeugung, die gelernt ist. Aber das macht sie weder richtig noch besser, im Gegenteil.

Die Erfahrung zeigt, dass Menschen, die ihre Wut immer wieder ungehindert an anderen "ablassen", im Laufe der Zeit nicht wirklich weniger von dieser zerstörerischen Energie in sich spüren sondern eher mehr. Das Wut-Level steigt weiter und immer weiter. Kein Wunder, denn jemanden zu verletzen hilft einfach nicht dabei,  für sich selber einen Weg zu finden, grundsätzlich gesünder mit Wut in sich umzugehen - und zwar so, dass es weder mich noch eine andere Person schädigt. Dass das möglich ist, einen gesunden und konstruktiven Weg zu wählen, mit seiner Wut umzugehen, wollen die Apostel des "authentischen, ungehinderten Wut-Ablassens" in der Tat nicht glauben. Sowohl viele psychotherapeutische Schulen und vor allen Dingen auch die buddhistische Psychologie kennen jedoch viele erprobte und hilfreiche Wege, gesund für uns und andere mit Emotionen wie Wut und Hass umzugehen, und zwar so, dass es am Ende nicht nur noch mehr Verlierer:innen und Verletzte gibt sondern etwas Positives an diese Stelle treten kann: Liebe, Mitgefühl, Heilung, Frieden - innerer und äußerer. 

Authentizität anders verstanden und gelebt

Nachdem ich nun viel über falsch verstandene Authentizität gesprochen habe - nämlich das ungehinderte und verletzende Wut-Ablassen an anderen Personen, nun noch ein Wort dazu, wie Authentizität so verstanden werden kann und praktiziert werden kann, dass sie hilfreich ist. 

Authentisch zu sein ist meines Erachtens in der Tat ausgesprochen wichtig. Sowohl im Kontakt mit anderen Menschen, denn dann können sie sich wirklich darauf verlassen, dass das, was wir sagen und machen, wirklich unserer tieferen Motivation und unserer Haltung entspricht. Auf der anderen Seite ist Authentizität aber auch wichtig für uns selber. Wir werden auf Dauer krank, wenn wir uns nach außen anders verhalten, als es unsere wirkliche Haltung, Meinung und Einstellung ist und noch mehr, wenn es unseren tiefen Überzeugungen und Werten widerspricht. Wenn wir dann noch zusätzlich zu diesem "nicht authentischen" Verhalten und Reden so tun (müssen), als ob wir das wirklich so meinten und gut fänden und dahinter stünden, dann wird es ganz schwierig für uns. Daran kann ein Mensch langfristig innerlich zerbrechen, darum ist das auch keinesfalls zu empfehlen. Authentizität ist wichtig. 

Nun also doch Authentizität? Ja, auf jeden Fall Authentizität. Das ist meine feste Überzeugung, aber anders ausgedrückt als es diejenigen praktizieren und meinen, die so oft ihre destruktive Form des authentischen Stils vorleben und propagieren.

Potenzial zum Positiven

Es ist möglich, ganz authentisch zu sein - nach innen zu sich selbst und auch nach außen zu meinem Gegenüber, ohne sie oder ihn zu verletzen, verächtlich zu machen oder dem Spott auszuliefern. Es ist möglich, auf eine mitfühlende und wohlwollende Art die eigene Verletzung, die eigene Wut, das eigene Unverständnis und die eigenen Bedürfnisse auszudrücken, die meinem Gegenüber wirklich deutlich macht, wie es mir geht und was vielleicht das Verhalten meines Gegenübers bei mir ausgelöst hat.

All das geht ohne diesen ganzen Haß, ohne Vorwürfe, ohne die andere Person zu verletzen oder lächerlich. zu machen. All das geht auf eine Weise, die die Chance beinhaltet, sich danach wirklich zu versöhnen, in die Augen zu schauen, auf Verständnis zu stoßen und vielleicht etwas zu verändern. Dabei ist möglich, dass aus einer Verletzung nicht weitere Verletzungen entstehen sondern im Gegenteil vielmehr Heilung - auf beiden Seiten. All das ist möglich, wenn wir über unseren Schatten springen und akzeptieren, dass wir nicht nur das Potenzial der Zerstörung in uns tragen sondern auch das Potenzial der Heilung und Liebe. Wenn wir etwas Mut dazu nehmen, können wir daraus etwas Wundervolles machen. Zu unserem Nutzen und dem Nutzen vieler anderer Menschen. Das lohn sich wirklich, mehr als jeder Haß.

(Foto: unsplash.com)

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Vier Edle Wahrheiten https://www.sinnvolles-leben.com/vier-edle-wahrheiten/ https://www.sinnvolles-leben.com/vier-edle-wahrheiten/#respond Sat, 12 Jun 2021 12:34:33 +0000 https://www.sinnvolles-leben.com/?p=5448 Vier Edle Wahrheiten  Die Vier Edlen Wahrheiten sind die erste und wohl auch essentiellste Lehrrede des historischen Buddha Shakyamuni. In ihnen kann der gesamte Dharma subsummiert werden, und die Kontemplation der Vier Edlen Wahrheiten ist hilfreich für die eigene Meditationspraxis und das ganze Leben. Das Audio der ersten Unterweisung dazu ist ab sofort online verfügbar. …

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Vier Edle Wahrheiten 

Die Vier Edlen Wahrheiten sind die erste und wohl auch essentiellste Lehrrede des historischen Buddha Shakyamuni. In ihnen kann der gesamte Dharma subsummiert werden, und die Kontemplation der Vier Edlen Wahrheiten ist hilfreich für die eigene Meditationspraxis und das ganze Leben. Das Audio der ersten Unterweisung dazu ist ab sofort online verfügbar. 

Von Markus Klemm 

Besser übersetzt müsste es eigentlich heissen: Die vier Wahrheiten der Edlen. Eingebürgert hat sich aber die Kurzform "Vier Edle Wahrheiten". Dabei geht es um Wahrheiten, um Erkenntnisse und nachprüfbares Wissen dessen, was all unserem Erleben zugrunde liegt - Leiden - und auch, was dessen Grundlage ist und wie es überwunden werden kann, um ein Leben in innerer Freiheit, Liebe, Mitgefühl und Klarheit zu leben. Ein Leben, das nicht mehr geprägt ist von all unseren emotionalen Schleiern und Mustern, die uns das Leben immer wieder schwer machen. Und hier kommen die "Edlen" ins Spiel, nämlich diejenigen, die da erkannt und überwunden haben und in einem Zustand leben, den buddhistische Texte als das Erwachen bezeichnen.

Die Vier Edlen Wahrheiten sind die erste Lehrrede Buddhas. Nachdem er als junger Prinz den Palast seines Vaters verlassen hat, um mehr über das bis vor kurzem ihm noch Unbekannte wie Krankheit, Alter und Tod er erfahren und der Wunsch immer größer wurde, einen Ausweg aus all dem Leid zu finden, lernte er zunächst bei verschiedenen Meistern alter Traditionen, was für ihn zu keinem echten Ausweg führte. Er versuchte es danach mit jahrelanger, extremer Askese. Ebenso half ihm das nicht aus dem Leid. Schliesslich ging er einen ganz anderen Weg und ruhte einfach und erkannte in dieser Tiefen Entspannung, wie die Dinge zusammen hängen.

Wie lauten die Wahrheiten

Die Vier Edlen Wahrheiten, die er erkannte, was ihn zu dem führte, was wir Erwachen nennen, beschäftigen sich mit aufeinander aufbauenden Gedankengängen und Erkenntnissen. Genau so sind übrigens früher, zur Zeit Buddha Shakyamunis, in Indien die Ärzte vorgegagen, indem sie diese vier Schritte durchgegangen sind. Sie haben analysiert, was gerade der nicht zu leugnende Zustand der Patient:innen ist, haben dann nach der Ursache geforscht, darauf basierend eine Prognose zur Heilung erstellt und schliesslich eine Therapie ausgearbeitet, die zur Heilung führt. 

Die erste Wahrheit ist die Wahrheit: Es gibt Leid (Dukha). Unser gesamtes Leben ist geprägt davon. Wir nehmen das mal mehr und mal weniger wahr. Aber es ist immer da, und wir versuchen letztlich die ganze Zeit, dieses Leid zu vermeiden.

Die zweite Wahrheit: Die Ursache des Leids ist bekannt. Unsere illusorische Annahme, dass es eine Trennung zwischen uns und der Welt geben würde und als Konsequenz betrachten wir uns als den Mittelpunkt der Welt. 

Die dritte Wahrheit: Es ist möglich, diesem Leid ein Ende zu setzen. Buddha selbst (und seither viele, viele andere) haben dies erlebt und vorgelebt. Ein Leben ohne dieses Leid, diesen ständigen Stress ist möglich.

Schließlich die vierte Wahrheit: Es gibt einen Weg, der zum Ende dieses Leides führt, und der von allen gegangen werden kann. Es ist das, was wir als Dharma bezeichnen mit all den Erkenntnisse und Methoden wie dem Studium und Erkennen, der Kontemplation und der Meditation.

Vertiefung in der Online Dharma Gruppe

Da das Studium der Vier Edlen Wahrheiten so hilfreich und wertvoll ist, beginnt damit die neu gegründete Online Dharma Gruppe. In vier Etappen, an vier Samstagvormittagen, widmet sich die Gruppe dieser Lehrrede. Durch Unterweisungen, Kontemplation, Meditation und vor allen Dingen im Frage-Antwort-Dialog mit dem Dharma-Lehrer Ulrich Lindenthal vom Ekayana-Institut wird das Thema lebensnah für die eigene Meditationspraxis und den Alltag greifbar.

Die Termine: 12. Juni 2021, 10. Juli 2021, 11. September 2021, 9. Oktober 2021 - jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr.  Die Audio-Aufzeichnung der ersten Unterweisung dazu ist ab sofort zum Nachhören verfügbar (Klick). Alle weiteren Informationen zur Online Dharma Gruppe sind hier verfügbar (Klick). Es ist jederzeit möglich, noch einzusteigen. Herzliche Einladung!

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Als Interviewgast bei Herzbergs Guter Morgen https://www.sinnvolles-leben.com/als-interviewgast-bei-herzbergs-guter-morgen/ https://www.sinnvolles-leben.com/als-interviewgast-bei-herzbergs-guter-morgen/#respond Mon, 20 Apr 2020 09:31:18 +0000 https://www.sinnvolles-leben.com/?p=3894 Was ist Achtsamkeit überhaupt?   Was ist Achtsamkeit eigentlich? Das fragte mich Matthias Herzberg in seinem montäglichen "Herzbergs Guter Morgen Club". Live beantwortete ich ihm und seinen zahlreichen Gästen Fragen rund um das Thema Achtsamkeit. Eine kleine Übung gab es zum Schluss auch noch. Anschauen lohnt sich.  Ich wünsche Euch allen einen "Guten Morgen" und viel Freude…

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Was ist Achtsamkeit überhaupt?   

Was ist Achtsamkeit eigentlich? Das fragte mich Matthias Herzberg in seinem montäglichen "Herzbergs Guter Morgen Club". Live beantwortete ich ihm und seinen zahlreichen Gästen Fragen rund um das Thema Achtsamkeit. Eine kleine Übung gab es zum Schluss auch noch. Anschauen lohnt sich. 

Ich wünsche Euch allen einen "Guten Morgen" und viel Freude an diesem Tag.

Herzlich,

Markus

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Die Wahrheit hinter dem Klopapier https://www.sinnvolles-leben.com/die-wahrheit-hinter-dem-klopapier/ https://www.sinnvolles-leben.com/die-wahrheit-hinter-dem-klopapier/#respond Sat, 11 Apr 2020 16:45:29 +0000 https://www.sinnvolles-leben.com/?p=3447 Die Wahrheit hinter dem Klopapier  Von Markus Klemm  Ja, ich gebe es zu. Ich war im Edeka. Und, ja, ich habe es gekauft: Klopapier. Denn bei meinem Lieferdienst gab es keine Termine mehr. Und dort, im Edeka, kam in mir auf einmal echte Verzweiflung auf. Und noch mehr. Ich ging also zum Klopapierregal und ergatterte - ziemlich…

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Die Wahrheit hinter dem Klopapier  

Von Markus Klemm 

Ja, ich gebe es zu. Ich war im Edeka. Und, ja, ich habe es gekauft: Klopapier. Denn bei meinem Lieferdienst gab es keine Termine mehr.

Und dort, im Edeka, kam in mir auf einmal echte Verzweiflung auf. Und noch mehr. Ich ging also zum Klopapierregal und ergatterte - ziemlich erleichtert - das allerletzte Paket. Danach war das riesige Regal restlos leer. Gleiches Bild übrigens bei Nudeln, Mehl und Eiern. Urplötzlich stieg in mir ein mulmiges Gefühl auf. 

Als ich in Richtung Kassen kam, sah ich die Markierungen für die Wartenden. „Mindestens 1,5 Meter Abstand" wurde überall gemahnt. Ich hielt mich natürlich daran. Und dann begann es, dort in der reglementierten Warteschlange, so richtig.

Mein gesamter Unterbauch zog sich zusammen. Ebenso mein Hals, in dem auf einmal ein dicker Kloß feststeckte. "Was ist denn los?", wunderte ich mich. Und nun begann auch der emotionale Teil: Verzweiflung und Angst wurden in mir immer stärker. "Was ist los?", fragte ich mich noch einmal. Das kam so plötzlich und dann auch so heftig. Dabei ist doch eigentlich alles in Ordnung.


Wie es weiter ging?

Nun war ich zunächst in dieser Situation echt froh über meine tiefe und regelmässige Meditationspraxis, in der ich gelernt habe, mit solchen Situationen gut umzugehen. Und zwar so, dass sie mich nicht blockieren oder gefangen nehmen.  Zuhause verstaute ich das Klopapier und ging dann noch einmal richtig in mich. Tief und intensiv. Und dabei wurde mir klar, was wirklich los war.

Es hatte nicht direkt etwas mit mir und der Situation im Edeka zu tun. Indirekt aber schon. Transgenerationales Trauma nennt man das. Unverarbeitete Traumata früherer Generationen. In meinem Fall die schweren Kriegstraumata meiner Großeltern und Eltern. 

Auch wenn es sehr lange zurück liegt und nicht mal von mir selbst erlebt wurde - da ist es trotzdem. Die traumatischen Folgen werden weitergegeben und können durch verschiedene Trigger reaktiviert werden. Bei mir waren es die leeren Regale und die reglementierte Warteschlange, verbunden mit einer sehr komischen, aggressiven Stimmung im Supermarkt. Mein Glück: Ich mache gerade eine intensive Fortbildung in einer speziellen Methode der Traumaheilung.

Darum war ich sehr schnell auf der "richtigen Fährte". Und was noch besser war, ich konnte richtig gut damit in mir arbeiten und zu einem echten inneren Frieden finden. Dafür bin ich so dankbar. 


Zurück zum Klopapier

Und zur Wahrheit dahinter. Nicht nur bei mir, sondern bei ganz vielen Menschen werden im Moment eine Menge an unverarbeiteten transgenerationaler Traumata reaktiviert. Und das kann dann auch zu diesem panikartigen Horten an allem Möglichen führen - eban auch an Klopapier.

Darum finde ich, dass wir zwar über die Menschen lächeln können, die Klopapier, Nudeln, Zucker und sonst was horten. Aber lasst uns doch auch in Betracht ziehen, dass etwas ganz anderes dahinter stecken kann. Inneres Leid. Der verzweifelte Wunsch, ein wenig Sicherheit zu erlangen, ein wenig mehr Ruhe, um diese Angst nicht so zu spüren, von der sie nicht mal wissen, woher sie vielleicht kommen mag. 

Manchmal ist es eben so, dass uns unsere oder die Vergangenheit unserer Vorfahren einholt. Denn unsere Prägung ist so unglaublich groß. Wir stecken tief in den alten Mustern gefangen, auch wenn wir das nicht wollen. Und meist noch viel weniger wahr haben wollen. 

Manchmal wird uns das durch solche Situationen aber deutlich, in denen wir stark innerlich emotional und körperlicdh reagieren und uns fragen, was denn eigentlich los ist. Wenn Du ein Thema hast, bei dem Du feststeckst, das Dich emotional immer wieder triggert, kann es ebenfalls sein, dass etwas aus Deiner oder der Vergangenheit Deiner Eltern und Großeltern dahinter steckt. Und - auch das lässt sich lösen. Diese innere Freiheit wünsche ich Dir von Herzen.

Der Beitrag Die Wahrheit hinter dem Klopapier erschien zuerst auf Institut für Sinnvolles Leben.

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